Die Top-4 Tipps der Wohnungssuche

Die Top-4 Tipps der Wohnungssuche: Damit Du Dir schon vorher im Klaren darüber bist, auf welche Eckdaten es aufzupassen gilt.

Vor der aktiven Wohnungssuche

Vor der Suche nach einer geeigneten Wohngemeinschaft oder Wohnung sollte man sich ein paar Dinge überlegen. Denn schnell hat man auf ein Inserat in Zeitung oder Internet reagiert und merkt erst bei der Besichtigung, dass man versäumt hat, sich über das soziale Gefüge in der WG, die Lage der Wohnung, die Kaution oder die bezahlbare Höhe der Nebenkosten Gedanken zu machen. Vorort gibt es meistens keinen Aufschub, um nochmal darüber nachdenken zu können. Ist man der oder die Begünstigte, heißt es sofort zugreifen, sonst ist das Zimmer oder die Wohnung anderweitig vergeben.

Die besten Tipps

Hier gibt es die Top-4 Tipps der Vorüberlegungen zur Wohnungs- und WG-Zimmer-Suche, damit ihr optimal vorbereitet zum Besichtigungstermin erscheint:

Top-Tipp 1: Der Stadtteil, die Lage

Wie weit soll die Wohnung, bzw. das WG-Zimmer höchstens von der Arbeitsstelle oder der Uni entfernt sein? Bin ich bereit, täglich eine weitere Anfahrt in Kauf zu nehmen, um am Stadtrand oder auf dem Land zu wohnen und mehr Wohnraum zu einem günstigeren Mietpreis zu erhalten? Brauche ich nach einem anstrengenden Alltag einen Rückzugsort in ruhiger Lage, oder bevorzuge ich nach getaner Arbeit eine Wohnung, wo ich mich ausleben kann und mittendrin bin im Geschehen?

Top-Tipp 2: Der Wohnraum

Möchte ich vorzugsweise in einer kleinen überschaubaren Wohneinheit mit persönlicher Anbindung wohnen, oder brauche ich Anonymität, um in meiner Freizeit abtauchen zu können? Brauche ich einen Aufzug, wenn die Wohnung oder das WG-Zimmer höher als im vierten Stockwerk liegt? Benötige ich den Autoabstellplatz, den ich monatlich bezahlen muss, weil er zu meinem Zimmer oder meiner Wohnung gehört? Brauche ich unbedingt einen Keller für meine Siebensachen, und wäre ein Balkon oder Garten zwar schön, oder könnte ich darauf unter Umständen auch verzichten? Bin ich bereit mit einer Dusche klarzukommen, oder muss ich alternativlos die gemütliche Badewanne haben? Welche Heizungsart darf es sein? Bin ich bereit Kohlen zu schleppen, weil die Wärme angenehm und heimelig ist? Sind teure Nachtspeicheröfen für mich finanzierbar? Ist eine Fußbodenheizung als ausschließliche Heizart vorhanden, was für mich als Hausstaub-Allergiker/in nicht in Frage kommt? Gibt es eine Einbauküche, die mich eine Ablösesumme kosten wird? Oder muss ich Geld einplanen für die Anschaffung von Herd oder Kühlschrank? Brauche ich Internet und Telefon? Und last but not least ist es wichtig schon vorab zu wissen, mit welchen Menschen ich gerne und mit welchen ich auf gar keinen Fall zusammen leben möchte, sei es in einer WG als Mitbewohner oder in einem Haus als Nachbarn. Müssen soziale Strukturen übereinstimmen oder bin ich der experimentelle Typ, der die Unterschiedlichkeit sucht? Kann ich mich arrangieren oder brauche ich klare Vorgaben, an die ich mich halten kann? Möchte ich gerne im Vorfeld möglichst viel über meine Mitbewohner oder Nachbarn wissen, damit ich die Lage einschätzen kann?

Top-Tipp 3: Die Miet-Bedingungen

Muss ich das Zimmer oder die Wohnung renovieren, und welchen zeitlichen und finanziellen Rahmen muss ich dafür einplanen? Werden mir durch die Einwilligung in selbst ausgeführte Renovierungsarbeiten eventuell mehrere Monatsmieten erlassen?
Welche zusätzlichen Kosten kommen auf mich zu? Eine Provision muss nicht immer bezahlt werden, es gibt auch provisionsfreie Objekte, und eine hohe Kaution kann durch den Abschluss einer Kautionsversicherung niedrig gehalten werden.
Sind in der Nebenkostenpauschale auch die Heizkosten enthalten, oder ausschließlich die Strom- und Warmwasserkosten?

Top-Tipp 4: Self-Guide-Filter der Wohnungs- und WG-Suche

Jedes Inserat, das nicht meinen vorgegebenen Kriterien entspricht streiche ich sofort. Ich investiere und verliere kostbare Zeit, wenn ich mir ein Objekt ansehe, von dem ich schon vorher weiß, dass ich die notwendigen Kompromisse nicht machen möchte. Oder ich lande in einem Zimmer, in dem ich eigentlich niemals wohnen wollte.
Wohnen ist leben. Die Wohnung ist mein Lebensraum, in dem ich sein kann, wer ich bin. Ich suche weiter, denn am Ende wird es gut werden, und was nicht gut ist, ist nicht das Ende.

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