Strom sparen: Sieben Tipps zum Energie sparen

Damit du bei der Nebenkostenabrechnung keine böse Überraschung erlebst: Sieben Tipps, wie du in deiner WG Strom und Energie sparen kannst.

Energiesparen, LED-Leuchten, Foto: iStock / Steve Debenport
Die Umrüstung auf LED-Leuchten lohnt sich, wenn die alten Lampen defekt sind. Foto: iStock / Steve Debenport

Ob WG oder eigene Wohnung – nicht mehr bei den Eltern zu wohnen, ist teuer. Was die meisten vergessen: Der Betrag, den du monatlich für Heizung und Strom zahlst, ist nur ein geschätzter Verbrauchswert. Mit der jährlichen Nebenkostenabrechnung erfährst du deinen tatsächlichen Verbrauch und bekommst entweder Geld zurück oder musst eine Nachzahlung leisten. Wer gerne muckelige 30 Grad in der Wohnung hat oder das Licht 24 Stunden am Tag brennen lässt, wird bei der Nebenkostenabrechnung eine horrende Nachzahlung leisten müssen. Deshalb haben wir hier sieben Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen du ganz einfach Kosten und Energie sparen kannst.

Tipp 1: Passender Stromvertrag

Um deine Stromkosten möglichst gering zu halten, solltest du Preise und Leistungen verschiedener Stromanbieter vergleichen. Besonders lukrativ bei einem Stromanbieterwechsel ist der Neukundenbonus, den viele Versorgungsunternehmen wie eon.de anbieten. Aufpassen solltest du allerdings bei Stromanbietern mit extrem günstigen Tarifen, denn diese Tarife sind oft mit langen Vertragslaufzeiten, automatischen Vertragsverlängerungen und Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit verbunden.

Tipp 2: Goodbye, Stand-by!

Ein unnötiger Kostenfaktor ist der Stand-by-Betrieb von elektronischen Geräten. Sind Fernseher, Computer und Stereo-Anlage auf Stand-by, verbrauchen sie Energie, ohne dass du die Geräte nutzt. Das macht laut Umweltbundesamt rund 10 Prozent der jährlichen Stromkosten eines Durchschnittshaushalts aus. Es lohnt sich also, die Geräte komplett auszuschalten oder eine Steckerleiste mit Kippschalter zu nutzen. So kannst du sicher sein, dass die Geräte keinen Strom mehr ziehen.

Tipp 3: Gefrierfach abtauen

Mit jedem Öffnen des Kühl- oder Gefrierschranks dringt feuchte, warme Luft ein und kondensiert an den Innenwänden. Das Kondenswasser friert an und im Laufe der Zeit entsteht eine immer dickere Eisschicht. Eis hat eine gute Dämmwirkung, daher verbrauchen vereiste Kühl- oder Gefrierschränke viel mehr Energie als eisfreie Geräte, um Lebensmittel ausreichend zu kühlen. Daher solltest du deinen Kühl- oder Gefrierschrank regelmäßig abtauen, sobald sich eine Eisschicht an den Innenwänden gebildet hat. So sparst du viel Strom und auch jede Menge Geld ein.

Tipp 4: Wäsche waschen bei 30 Grad

Senkst du die Wassertemperatur für das Waschen deiner Wäsche von 60 auf 30 Grad Celsius ab, kannst du zwei Drittel der fürs Waschen üblichen Stromkosten sparen. Mit den heutigen Waschmitteln reicht bei leichten Verschmutzungen ein Waschgang von 30 Grad völlig aus. Wer zudem auf einen Vorwaschgang verzichtet, spart zusätzlich Stromkosten ein. Manchmal solltest du dennoch einen Kochwaschgang einlegen, damit sich in der Maschine keine unangenehmen Gerüche bilden.

Tipp 5: LED-Leuchten nutzen

Wer seine WG-Leuchten ohnehin wechseln muss, sollte LED-Leuchten verwenden. LED kosten zwar mehr Geld als gewöhnliche Glühbirnen, aber dafür haben sie eine deutlich längere Lebensdauer. Während Glühlampen nur etwa 1.000 Betriebsstunden halten – was in etwa einem Jahr entspricht – halten LED circa 25.000 Betriebsstunden. Darüber hinaus verbrauchen sie rund 90 Prozent weniger Strom als Glühlampen.

Tipp 6: Konstant Heizen

Wer Energie sparen möchte, sollte die Heizung über den Winter nie ganz abstellen. Klingt paradox, ist aber so. Es ist günstiger, ein Zimmer konstant auf mindestens 16 Grad zu heizen als es beispielsweise über Nacht auskühlen zu lassen und es am Tag wieder neu aufzuheizen. Moderne Heizungen kannst du ohnehin so einstellen, dass sie die Räume zu verschiedenen Tageszeiten bedarfsgerecht beheizen. Wenn du deine Raumtemperatur generell um ein Grad Celsius absenkst, sparst du zudem sechs Prozent deines Brennstoffverbrauchs ein.

Tipp 7: Spülmaschine anschaffen

Wer hätte es gedacht, eine Spülmaschine hilft beim Energiesparen. Sie benötigt etwa 30 Prozent weniger Energie als das Spülen von Hand. Wenn du längerfristig in einer WG wohnen möchtest oder viele Mitbewohner hast, solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, in eine Spülmaschine zu investieren. Außerdem spart sich jeder WG-Mitbewohner Zeit und keiner ärgert sich mehr über dreckiges Geschirr.

Neben diesen sieben Energiespartipps gibt es viele weitere Möglichkeiten, Strom und Heizenergie einzusparen. Hier findest du einen ausführlichen Ratgeber zum Energiesparen im Haushalt.

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