GEZ-Gebühren

GEZ-Gebühren muss jeder zahlen, der Fernseher, Radio, internetfähiges Handy oder Computer besitzt. Bist du Student, Schüler oder Auszubildender, kannst du dich aber mit einem Befreiungsantrag von der Gebühr freistellen lassen.

Wer einen Fernseher hat, muss auch GEZ-Gebühren zahlen. Studierende können aber einen Befreiungsantrag stellen. Foto: ©p!xel/ Fotolia.com

Wenn du aus- oder umziehst, müssen einige administrative Aufgaben erledigt werden: Nachsendeauftrag, Adressänderung und Ummeldung. Bist du in der neuen Wohnung oder WG gemeldet, bekommst du meist innerhalb kürzester Zeit eine Zahlungsaufforderung der GEZ ins Haus.

 

Die GEZ ist die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF) in Deutschland. Die GEZ-Gebühren sollen dazu dienen, dass ein Rundfunk- und Fernsehprogramm angeboten wird, das nicht unter wirtschaftlichen oder staatlichen Einfluss steht.

 

Zahlen muss in der Regel jeder, der Fernseher, Radio, internetfähiges Handy oder einen Computer hat. Die GEZ-Gebühr für ein TV-Gerät kostet monatlich um die 18 Euro, die für ein Radio oder Handy um die fünf Euro. Angemeldet wird immer nur eine Kategorie, meldest du einen Fernseher an und zahlst dafür bereits die Gebühr, darfst du auch ein Radio und Handy haben ohne weitere Gebühren zahlen zu müssen.

 

Du kannst dich unter Umständen allerdings auch von den GEZ-Gebühren befreien lassen. Bist du Schüler, Student oder noch in der Ausbildung, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen - wie zum Beispiel wenn du BAföG bekommst - davon befreit werden. Dazu musst du einen GEZ-Befreiungsantrag (offiziell: Antrag zur Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht) stellen. Das kannst du bei deiner Gemeindeverwaltung oder direkt Online auf der GEZ-Webseite.

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