WG-Mietvertrag

Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag. Die WG sollte genau abwägen, welche Vor- und Nachteile bestimmte Vertragsmodelle haben.

Bevor ihr einzieht, geht es an den WG-Mietvertrag. Eine Möglichkeit: Ein Hauptmieter wird festgelegt. Foto: ©fredredhat/ Fotolia.com

Endlich! Die passende WG-Wohnung ist gefunden. Doch vor dem Einzug steht der WG-Mietvertrag. Es gibt drei verschiedene Vertragsmodelle, die allesamt Vor- und Nachteile haben. Wohngemeinschaft.de schildert euch die Unterschiede - und worauf ihr achten müsst.

Variante 1: Haupt- und Untermieter

Nur einer von euch schließt den Mietvertrag mit dem Vermieter ab. Die anderen Bewohner sind Untermieter des Hauptmieters.

Vorteile für den Hauptmieter

Nachteile für den Hauptmieter

Vorteil für die Untermieter

Nachteil für die Untermieter

Variante 2: Alle WG-Mitglieder sind Hauptmieter

Alle Bewohner der künftigen WG stehen im WG-Mietvertrag und sind damit Hauptmieter.

Vorteile für die Mieter

Nachteile für die Mieter

Für die Varianten 1 und 2 gilt: Wechseln einzelne Bewohner, bedarf es der Zustimmung des Vermieters. In den meisten Fällen muss der Vermieter aber einen solchen Mitgliederwechsel akzeptieren - allerdings nicht immer. Er darf einen neuen WG-Bewohner zum Beispiel dann ablehnen, wenn es begründete Zweifel an seiner Zahlungsfähigkeit gibt. Idealerweise sollten Details, wie ein Bewohnerwechsel gehandhabt werden soll, schon im WG-Mietvertrag geregelt werden.

Variante 3: Einzelmietverträge

Vorteil für den Mieter

Nachteil für den Mieter

Solche Einzelmietverträge sind hauptsächlich bei Studentenwohnheimen gängig. Bei normalen Mietwohnungen spielen sie kaum eine Rolle.

Die Mietkaution in der Wohngemeinschaft

In der Regel müssen Mieter einer Wohnung eine Kautionszahlung an ihren Vermieter leisten. Diese beträgt maximal drei Nettokaltmieten und muss zu Beginn des Mietverhältnisses gezahlt werden. Auf diese Weise sichern sich Vermieter gegen Mietausfälle oder Schäden an der Wohnung ab.

In Sachen Mietkaution hängt es bei der Wohngemeinschaft von der Art des Mietvertrages ab, an wen und in welcher Höhe die einzelnen WG-Mitglieder ihre Mietkaution entrichten müssen. Dies ist gut in diesem Beitrag zusammengefasst.

Wenn der Mieter auszieht und die Wohnung unversehrt übergibt, bekommt er die Kaution inklusive aufgelaufener Zinsen wieder zurück. Kam es allerdings zu Mietrückständen oder zu Beschädigungen an der Wohnung, wird die Summe, beziehungsweise das Beheben der Schäden, mit dem Kautionsbetrag aufgerechnet.

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