Renovierungsklausel im Mietvertrag

Nicht immer seid ihr für die Renovierungen zuständig. Viele Renovierungsklauseln sind ungültig!

Renovieren ist nicht immer euer Ding! Denn nicht jede Renovierungsklausel im Mietvertrag ist gültig. Foto: ©kaipity/ Fotolia.com

Steht im Mietvertrag, dass du spätestens nach fünf Jahren oder beim Auszug dein Zimmer streichen musst, hast du Glück gehabt - denn du musst gar nicht renovieren! Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in mehreren Urteilen entschieden, dass im Mietvertrag Renovierungsklauseln mit starren Fristen oder Endrenovierungsklauseln ungültig sind. Die bedeuten nämlich: Du müsstest auch dann streichen, wenn es noch gar nicht erforderlich ist. Solche Regelungen benachteiligen den Mieter unangemessen, entschied der BGH.

Folgende Renovierungsklauseln hat der BGH für ungültig erklärt:

Stehen solche Renovierungsklauseln im Mietvertrag, kannst du sie komplett ignorieren. Der BGH hat entschieden: Solche Klauseln sind hinfällig. Folge: Der Vermieter ist selbst fürs Malern zuständig, du musst nichts tun.

Folgende Regelungen sind laut BGH gültig

Solche Renovierungsklauseln sind laut BGH nicht starr, sondern flexibel. Sie können deshalb wirksam im Mietvertrag vereinbart werden.

Übrigens: Nicht alle Malerarbeiten sind Schönheitsreparaturen. Auch bei einer wirksamen Renovierungsklausel im Mietvertrag kann dich der Vermieter nur zu wenigen Arbeiten verpflichten:

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